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Einigung mit ver.di auf neuen Lohntarifvertrag für Hamburg

Kiel/Hamburg. Im Rahmen der Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe in Hamburg hat sich der OVN mit der Gewerkschaft ver.di vor wenigen Tagen auf einen neuen Lohntarifvertrag verständigt. Beide Vertragsparteien haben diesen Vertrag bereits unterzeichnet.

„Wir sind zufrieden und angesichts zwischenzeitlicher personeller Wechsel auf Gewerkschaftsseite auch erleichtert, dass die Tinte auf dem Papier zu der Einigung im Tarifstreit endlich trocken ist. Beide Seiten haben Kompromisse eingehen müssen, können mit diesem Abschluss aber leben. Die Verhandlungen gestalteten sich zwar etwas zäh, waren aber durchaus konstruktiv und wertschätzend, vor allem aber vorbildlich geräuschlos. Es ist beruhigend zu wissen, dass Tarifeinigungen auch heute noch ganz ohne überflüssige Streiks möglich sind, wenn beidseitig der Wille vorhanden ist konstruktiv auf eine Einigung hinzuarbeiten“, so OVN-Verhandlungsführer und Geschäftsführer Dr. Joachim Schack.

Der neue Lohntarifvertrag für die Hamburger Busunternehmen gilt seit dem 1. Januar 2026 und hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten.

Die Eckdaten der vorliegenden Einigung:

  • 2,8% tabellenwirksame Erhöhung zum 1. August 2026
  • 2,0% tabellenwirksame Erhöhung zum 1. März 2027 (Ausnahme für LG 3b)
  • 350 EUR Einmalzahlung

 

Omnibus Verband Nord e.V.

Zum Omnibus Verband Nord e.V. gehören derzeit rund 80 private Omnibusunternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein mit etwa 1.700 Bussen.