Straßenkontrollen mit dem Fokus auf Reisebusse & Lkw´s bis zum 15.02.2026
Die Straßenkontrollen mit Fokus auf LKW und Reisebus werden diese Woche europaweit erneut verschärft, da das europäische Verkehrspolizei-Netzwerk ROADPOL die erste koordinierte Truck-&-Bus-Kontrollkampagne des Jahres 2026 startet.
Die Aktion läuft von Montag, 9. Februar bis Sonntag, 15. Februar 2026 und markiert den Auftakt einer Reihe von drei einwöchigen Kampagnen, die für dieses Jahr geplant sind. Weitere Kontrollen sind für 4.–10. Mai und 16.–22. November vorgesehen.
Wie in den Vorjahren finden die Kontrollen zeitgleich in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz, Serbien und der Türkei statt. In ausgewählten Ländern können die Einsatzteams zudem durch Mitarbeitende der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) unterstützt werden – insbesondere bei Fragen zu Arbeitsrecht und Entsendung.
Wo Fahrer mit Kontrollen rechnen müssen
Die Truck-&-Bus-Kampagnen konzentrieren sich typischerweise auf Europas wichtigste Güterverkehrskorridore, insbesondere in Ländern mit hohem Anteil an internationalem Transitverkehr. Kontrollen werden in EU-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz, Serbien und der Türkei, die regelmäßig an ROADPOL-Einsätzen teilnehmen erwartet.
Kontrollen werden nicht nur auf Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen sondern auch in Rastanlagen, Häfen, Grenzübergängen und Logistikknotenpunkten; also an Orten, an denen Fern- und grenzüberschreitender Verkehr am stärksten gebündelt ist. Obwohl die Kampagne auf europäischer Ebene koordiniert wird, werden Umfang und Intensität der Kontrollen national festgelegt – das bedeutet, dass Fahrer in wichtigen Transitländern während der Aktionswoche mit deutlich verstärkten Kontrollen rechnen müssen.
Worauf die Kontrolleure achten werden
Während der Kontrollen prüfen die Einsatzkräfte ein breites Spektrum an Compliance-Bereichen. Besonderes Augenmerk gilt:
- Lenk- und Ruhezeiten,
- der korrekten Nutzung und Funktionsfähigkeit des Tachografen,
- Fahrzeugladung, einschließlich Gewicht, Abmessungen und Ladungssicherung,
- dem technischen Zustand des Fahrzeugs,
- Transport- und Unternehmensdokumentation sowie
- dem Beschäftigungs- und Entsendestatus des Fahrers.
Für Transportunternehmen und Fahrer bedeutet das, dass sowohl Vorschriften zur Verkehrssicherheit als auch sozialrechtliche Bestimmungen konsequent im Fokus stehen.
Auch in SH müssen sich ab heute Fahrerinnen und Fahrer von Lkw und Bussen in ganz Schleswig-Holstein auf Kontrollen einstellen. Der Grund: Die Polizei führt nach eigenen Angaben bis Sonntag eine Kontrollwoche durch. Damit beteiligt sie sich an einer europaweiten Aktion.
Größere Kontrollen im Kreis Plön und bei Ratzeburg
Laut Polizei soll es am Dienstag im Kreis Plön auf einem Parkplatz eine größere Kontrolle geben. Außerdem will die Polizei Ratzeburg (Kreis Herzogtum-Lauenburg) am Freitag eine größere Kontrolle mit dem Schwerpunkt "Ablenkung im Straßenverkehr" starten. Die Kontrollen werden ausgeführt von Einsatzkräften, die auf den Güter- und Personenverkehr spezialisiert sind.